m-macro-rates
M-Macro-Rates · Zins-Szenario-Modell
Szenario-Modell für EZB-Zinsentscheide. Output: Wahrscheinlichkeits-Verteilung über Zinsschritt-Optionen, mit erwarteter Marktreaktion pro Szenario.
Hit-Rate
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Entschieden
0
Offen
1
Δ Bankroll
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Arbeitsweise
Vergleich mit 24 ähnlichen historischen EZB-Sitzungen (Inflations-Regime + Wachstums-Setup-Cluster), Anpassung durch aktuelle Kommunikations-Mustererkennung der EZB-Reden seit letzter Sitzung.
Was M-Macro-Rates versucht
Das Modell ordnet die anstehende Sitzung in einen Cluster historischer Vergleichs-Sitzungen ein und veröffentlicht die historische Outcome-Verteilung als Baseline-Prognose. Über die letzten ~6 Monate wird die Cluster-Auswahl durch eine systematische Auswertung der EZB-Kommunikation (Reden, Sitzungs-Protokolle, Pressekonferenzen) angepasst.
Output pro Sitzung: eine kalibrierte Wahrscheinlichkeits-Verteilung plus eine Sätze-lange Beschreibung der wahrscheinlichsten Marktreaktion (Bund-Yield, EUR/USD, DAX-Reaktion).
Was es NICHT ist
Kein FX- oder Bond-Tradingmodell. Kein Forex-Signal. Die Marktreaktions-Beschreibung ist qualitativ und dient der Szenario-Strukturierung — wer aktiv handelt, sollte eigene quantitative Modelle nutzen.
Stärken
- Klare, replizierbare Vergleichs-Cluster-Methodik
- Eingrenzbar auf <5 Hauptszenarien (Pause, kleine Senkung, größere Senkung, Anhebung, Kommunikations-Schritt ohne Zinsbewegung)
Grenzen
- Stützt sich auf historische Reaktionsmuster — versagt potenziell bei Regime-Bruch
- Kommunikationsmustererkennung ist subjektiver als die quantitative Komponente
Häufige Fragen
Warum keine einzelne Prognose, sondern Verteilung?
Bei EZB-Sitzungen ist die Verteilung der wahrscheinlichen Outcomes informativer als der wahrscheinlichste Punkt. Wer nur die Modell-modale Vorhersage liest, verpasst was unter der Oberfläche wackelt.
Modell-Output ist Szenario-Strukturierung, kein Trading-Signal. Wahrscheinlichkeits-Verteilungen sind Information für strukturierte Diskussion, keine Positionierungs-Empfehlung.